Philosophie & Geschichte

essen.reden. sitzen. trinken.
dabei was feiern, was denken,  flirten.
dabei staunen, lachen, A?bertreiben.
was erzAi??hlen ai??i?? und sich was anhAi??ren auch.
dabei sich in die augen schauen, sich die zeit lassen dafA?r.
anstoAYen auf dieses, auf jenes ai??i?? oder auf etwas, das dann erst kam.
oder auf alles , was noch kommen mAi??ge ai??i?? und auf was ho entlich nicht kommt, auch.
einen abend, ein wetter, eine stimmung genieAYen
- unter menschen, mit menschen.
natA?rlich samt kindern. oder auch zu zweit. oder gern allein auch.
und dabei sich am richtigen ort dafA?r  nden.
so soll ein gast-haus sein.
ein solcher ort, der das ermAi??glicht:
dass die menschen dort zu atem, in gute hAi??nde, ins reden kommen miteinandA?ai??i??

und so haben sich die cammerlander-hAi??user immer verstanden: als gast-stAi??tten der freundlichenAi??begegnung, als ermAi??glichungsorte zwischenmenschlicher gefA?hle, als gastronomischesAi??angebot der gemA?tlichen, qualitAi??tvollen bewirtung in gleichzeitig traditionswacher und moderner,Ai??welto ener atmosphAi??re.Ai??bestmAi??gliche, kompetente gastgeberInnen zu sein ai??i?? das ist der kern dieser sache.Ai??und ist doch weit mehr darA?ber hinaus. denn da geht es auch um fragen, die nicht nur im gast-lokal zu lAi??sen sind: weil auf welche art und weise und mit welchen mitteln wird im vorfeld, im hintergrund das ziel, die rundumzufriedenheit der gAi??ste, angestrebt? weil da geht es um die grundlagen unternehmerischen denkens und handelns, da geht es um umwelt, ressourcen, qualitAi??t von lebensmitteln, Ai??kologische nachhaltigkeit, da geht es um mitarbeiter und mitarbeiterinnen und deren lebensentwA?rfe, um lieferanten und lieferantinnen, die verlAi??sslichkeit brauchen, da geht es um respekt, regionalitAi??t, Ai??airness und um mehrwert, vielfalt, toleranz, um kooperation statt konkurrenz ai??i?? da geht es um ethische werte. und so einen weg wollen aus A?berzeugung und aus der Ai??verantwortung fA?r mitmenschen und umwelt heraus die cammerlander-hAi??user in zukunft auch gehai??i??n: als gast-stAi??tten werte-orientierter, neuer ansAi??tze, die mehr als nur den eigenen tellerrand sehen ai??i?? cammerlanders als kleiner teil einer ai??zguten welt, und zwar nicht nur so, sondern inklusive ai??zgemeinwohl-bilanzai???, und die wird ab nun jAi??hrlich erstellt. also mehr als die A?bliche rechnung, also nicht nur zu fragen, was kommt heraus, sondern sich auch der frage zu stellen, ob das eigene unternehmerische handeln dem wohl der gemeinsamen gesellschaft schadet oder ihr nA?tzt. also ethische werte leben nicht nur reden davon: ein miteinander, wo jede und jeder platz hat, ohne kulturelle, religiAi??se, nationale, ohne all diese kA?nstlichen grenzen, und wo achtung, wertschAi??tzung, handschlagqualitAi??t den zwischenmenschlichen umgang bestimmen. respektvoll handeln und behandelt werden. und vertrauen als basis der zusammenarbeit in einer wertestiftenden unternehmenskultur. denn der wirtschaftliche erfolg ist nicht das ziel ai??i?? sondern die nur basis.

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> GAi??ste- und Mitarbeiterinnen-Zeitung

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Die Geschichte der Geisterburg

Der ehemalige Agramsturm war einer der Tor und TA?rme in Hall, der die Stadt schA?tzend umgab. EingefA?gt in die seit ca. 1303 bestehende Ringmauer war der Agramsturm seit 1450 das Zeughaus in Hall, die AufbewahrungsstAi??tte fA?r allerlei KriegsgerAi??t. Die Waffen wurden den Haller BA?rgern fA?r Wach- und Verteidigungsdienste zur VerfA?gung gestellt. Aus dem Stadtbuch von Hall, herausgegeben von der Stadtgemeinde Hall, geht weiters hervor, dass das Bestehen der ersten SchA?tzengesellschaft und eines SchieAYstandes in Hall schon 1425 nachweisbar waren. Diese Waffen waren im Agramsturm streng abgeschlossen. Die ErklAi??rung fA?r das ai??z Geisterhafte” ist vermutlich mit geheimnisvollen Begebenheiten verbunden oder mit dem Massaker beim Boaryschen Rummelai??? um 1703, bei dem der Bayrische KurfA?rst Max II Emanuel im Rahmen des Spanischen Erbfolgekrieges in Tirol einfiel.

Die Beziehung zur Tradition ist auch im Jahre 1937 zu erkennen. Im Jahre 1934 erfolgte die WiedergrA?ndung der Speckbacher SchA?tzenkompanie durch Viktor JAi??ger. 1937 war Leni Hoskowetz, Wirtin zur Geisterburg, Patin der ersten Fahnenweihe.

Geisterhaft ist heute in diesem historischen guten Restaurant nichts mehr, auAYer den Geistern in den guten Weinen in diesem Haus. Veranda, Wintergarten, Pizzeria, Gastgarten und kulinarische KAi??stlichkeiten lassen ehemalige und zeitliche, kAi??mpferische BAi??sartigkeiten unseres heutigen Alltags herrlich vergessen.